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Mein Ethos als Arzt: Den Patienten ganzheitlich sehen. 

Ich wollte entweder Musik studieren oder Arzt werden. Nach meiner Matura im Schottengymnasium war mir klar, dass ich für die Medizin besser geeignet bin und studierte an der Medizinischen Universität Wien, wo ich 1971 promovierte.

Von Beginn an war es mein Ziel, Internist zu werden. Ein zweites Ziel war aber, eine möglichst breite Ausbildung in vielen Bereichen der Medizin zu bekommen. Mein besonderes Interesse galt neben der Facharztausbildung der Traditionellen Chinesischen Medizin und der therapeutischen Wirkung von Nadelstichen an bestimmten Punkten des Körpers.

In diesem Fachgebiet habe ich mein Wissen über viele Jahre hin erweitert. Heute bin ich Ehrenpräsident der Österreichischen Gesellschaft für Akupunktur und Leiter des Johannes-Bischko-Instituts für Akupunktur. 

                                                                      

Während meiner langen Zeit in der Poliklinik lernte ich natürlich auch die Akupunktur kennen, war doch das Ludwig Boltzmann Institut für Akupunktur unter Prof. Dr. Bischko dort beheimatet.

Anfangs war ich als "Nur-Schulmediziner" ganz und gar nicht von dieser Therapieform zu überzeugen. Dann aber hatte ich das Glück, einen Patienten zu finden, der schon beim Berührern eines Akupunkturpunktes den Meridianverlauf spürte und lokalisieren konnte - plötzlich war meine Neugierde geweckt, und ich begann, mich mit dieser Methode intensiver zu befassen.

1989 wurde ich als Nachfolger von Prof. Bischko zum Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Akupunktur gewählt.
 

Prof. Bischko gilt heute als der wichtigste Pionier der Akupunktur in der westlichen Welt und auch Begründer der "Wiener Schule der Akupunktur". In den letzten Jahren konnte ich viel zur Weiterentwicklung dieser Schule beitragen: Durch die Einbeziehung moderner Physik (Chaosphysik, Relativitätstheorie und Quantenphysik) in das Denkgebäude der traditionellen Chinesischen Medizin und durch die Verflechtung der Akupunktur mit dem täglichen medizinischen Ablauf, wie es im Neurologischen Zentrum Rosenhügel praktiziert wird, wurden die Akzeptanz und das Interesse an der Wiener Schule der Akupunktur weiter gesteigert.
 

Meine zahlreichen Vortragseinladungen im In- und Ausland (USA, Kanada, Brasilien, Japan, Australien, Europa uvm.) sind Bestätigung dafür!

So stellt Akupunktur für mich keine Alternativtherapie dar, sie war und ist Bestandteil einer ganzheitlichen Therapie, in der das Wohl des Patienten immer im Mittelpunkt steht.

                                                                                                                     

Eckpunkte meiner beruflichen Tätigkeit

1989 Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Akupunktur, seit 2014 Ehrenpräsident
 

1989 Ernennung zum Abteilungsvorstand der 2. Medizinischen Abteilung im Kaiserin Elisabeth Spital 
 

1991 Ernennung zum Ärztlichen Direktor des Kaiserin Elisabeth Spitals
 

Seit 2005 Leiter des Johannes Bischko-Instituts für Akupunktur
 

2008 Ernennung zum Ärztlichen Direktor im Sozialmedizinischen Zentrum Sophienspital



 

  • Frauenklinik Semmelweis (Prof. Dr. A. Rockenschaub)

  • Leberblindpunktionen (Prof. Dr. H. Schnack)

  • Rechtsherzkatheder, Mechanokardiographie, Ergospirometrie (Prof. Dr. W. Reiterer, Poliklinik)

  • Rehabilitationszentrum Hochegg

  • II. Medizinischen Universitätsklinik (Prof. DDr. K. Fellinger) - Lungenfunktion (Prof. Dr. F. Kummer)

  • Osteologie und Hämatologie, Beckenkammbiopsien (Prof. Dr. H. Czitober, Poliklinik)

  • Rehabilitationszentrum Bad Hofgastein (Prim. Dr. E. Prohaska)

  • Gastroskopie, Laparoskopie und Colonoskopie (Poliklinik)

  • Röntgeninstitut der Allgemeinen Poliklinik (Prof. Dr. B. Thurnher)

  • Phonokardiographie, Prof. Dr. Michel (Stiftsklinik Augustinum, München)

  • Therapie arterieller und venöser Durchblutungsstörungen (Prof. Dr. W. Lindemayr, Doz. Dr. H. Partsch, Hautabteilung Wilhelminenspital)

  • Intensivstation der II. Chirurgischen Universitätsklinik (Prof. Dr. H. Benzer, Doz. Dr. G. Pauser)

  • Zahlreiche Managementseminare (z.B. in Hernstein uvm.)

  • 1989 Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Akupunktur (Nachfolger von Prof. Bischko)

  • Oktober 1989: Ernennung zum Vice President of the International College of Acupuncture and Electro Therapeutics New York (F.I.C.A.E)

  • 1989 Ernennung zum Vorstand der 2. Med. Abteilung im Kaiserin Elisabeth Spital

  • 1991 Ärztlicher Direktor des Kaiserin Elisabeth Spitals

  • Februar 1994: Vorsitzender des EDV-Nutzerbeirats des KAV

  • März/April 1994: Offizielle Studienreise in die VR China

  • März 1996: Anerkennung des Zusatzfaches „Rheumatologie“

  • Oktober 1997: Ernennung zum Professor

  • Mai 2000: Kongresspräsident: 9th World Congress on Medical Acupuncture and Related Techniques

  • 2005 Leiter des Johannes Bischko Institutes für Akupunktur

  • 2008 Ernennung zum Ärztlichen Direktor des Sozialmedizinischen Zentrums Sophienspital

  • November / Dezember 2013: Präsident des Internationalen ICMART-Kongresses in Wien

  • Oktober 2014: Ehrenpräsident der Österreichischen Gesellschaft für Akupunktur


    Aufgrund des neuen „Spitalskonzeptes 2030" musste das Kaiserin Elisabeth Spital 2012 geschlossen werden. Diese Aufgabe war sicherlich eine der schwersten und herausforderndsten Managementaufgaben meiner Laufbahn: für über 700 MitarbeiterInnen musste ein neuer Arbeitsplatz gefunden werden, der Betrieb aber bis zuletzt klaglos und in gleichbleibender Qualität gesichert sein.

    In meiner „Pension" habe ich nun als Ehrenpräsident der Gesellschaft für Akupunktur mehr Zeit, mich der Ordination und der Akupunkturforschung zu widmen.

Wichtige Stationen & Ausbildungsschwerpunkte